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Wissenswertes

Kaufrausch der besonderen Art - Was sich hinter den Schlagzeilen verbirgt

Auszug Smart Investor Weekly vom 26.06.2013 / Quelle: www.smartinvestor.de

 

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Konsumenten an die Front! Erfreuliche, nein ausgesprochen erfreuliche Zahlen vermeldete die GfK.

 

Der dort ermittelte Konsumklimaindex für Juli stieg auf einen Wert von 6,8 Punkten – mehr als die erwarteten 6,6 Punkte – und zudem der höchste Wert seit Krisenbeginn im Jahre 2007. Die Jubelmeldungen der Massenmedien über den heroischen Kampf der Konsumenten an der Konjunkturfront überschlugen sich förmlich:

Spiegel.de: „Deutsche sind im Kaufrausch"
Stern.de: „Sparen ist out, Shoppen ist in"
Zeit.de: „Kauflaune der Deutschen so groß wie zuletzt 2007"
Suedeutsche.de: „Deutsche in Kauflaune: Konsumklima steigt weiter"

Mit dieser Interpretation der Zahlen gibt es allerdings ein Problem: Bislang wollte das gute Klima im Einzelhandel nicht recht ankommen. Die letztverfügbaren Daten des Statistischen Bundesamtes sprechen zumindest bislang noch eine andere Sprache. Kalender- und saisonbereinigt fiel der Einzelhandelsumsatz im April um 0,4% gegenüber dem Vormonat, nachdem er bereits im März um 0,1% zurückgegangen war. Ein weiteres negatives Schlaglicht kam aus der Autoindustrie: Die letztverfügbaren Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes zu den Pkw-Neuzulassungen (Mai) weisen ein sattes Minus von 9,9% aus. Woher kommt also der Konsumrausch, über den sich der Mainstream so freut?

 

Den Smart Investor Weekly können Sie hier weiterlesen.

Quelle: www.smartinvestor.de

 

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