Wissenswertes

Dauerhafter Frieden in Europa?

Frieden, Wohlstand, Einigkeit der Völker in Europa:

Derzeit scheint dies durch die Konflikte in der Ukraine bzw. auf der Krim in weite Ferne gerückt...

 

 


 

 

Die EU bringt Frieden in Europa, so heißt es seit Jahren. Insbesondere die Einheitswährung Euro wurde als sogenanntes Friedensprojekt gefeiert, Kritiker wie der kürzlich verstorbene Prof. Hankel oder der Staatsrechtler Prof. Schachtschneider waren in der Minderheit.

 

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass es mit Frieden und Wohlstand bisher wohl nicht so weit her ist. Unter anderem drohende Staatspleiten wie in Zypern und Griechenland, zum Teil hohe Jugendarbeitslosigkeit in Süd-Europa und Proteste der Bevölkerung haben uns die vergangenen Monate und Jahre beschert.

Auch die Entwicklungen hin zu immer mehr Zentralismus und Regulierung von Brüssel aus gerät zunehmend in die Kritik. Nicht nur bei sogenannten Verschwörungstheoretikern, sondern auch bei führenden Politikern.

 

Drohender Krieg und der Wunsch nach Frieden

Derzeit scheinen Frieden und Wohlstand in Europa nicht nur in weite Ferne gerückt zu sein, nein, die aktuellen Entwicklungen auf dem europäischen Kontinent könnten in der Folge gar einen weltweiten Flächenbrand auslösen. Denn beim Konflikt um die Ukraine bzw. die Krim scheint es sich auch um einen Konflikt zwischen Russland auf der einen und NATO/USA/EU auf der anderen zu handeln.

Kriegsgefahr in Europa? Der Informationskrieg scheint jedenfalls in vollem Gange zu sein. Was ist dran an den sogenannten "Klitschko-E-Mails"? Auch ein heikles Telefonat sorgt derzeit für Spekulationen um die Scharfschützen vom Maidan.

 

smart investor"Das sicherste Zeichen für den Ernst der Lage ist die fast völlige Gleichschaltung unserer Medien in der Berichterstattung. Undifferenziert und einseitig ergriff man beispielsweise beim heimischen Staatsfunk von Anfang an Partei."  So ein Auszug aus dem Smart Investor Weekly vom 05.03.2014.

In dem Newsletter heißt es an anderer Stelle: "Für friedliche Lösungen in der Ukraine – und daran sollten alle Seiten interessiert sein – brauchen wir jedenfalls keine aufgepeitschten Bürger, sondern ein tiefes Verstehen der Motivlagen und „roten Linien“ der beteiligten Konfliktparteien."  Den kompletten Weekly lesen Sie hier.

 

Wie wird es weitergehen? Spekulationen über einen neuen Kalten Krieg, einen Wirtschaftskrieg oder gar einen Dritten Weltkrieg geraten in den Fokus. Heute scheinen solche kriegerischen Entwicklungen eher Furcht bei den Menschen zu erzeugen. Vorbei zu sein scheinen die Zeiten, als Soldaten von Menschenmengen bejubelt in den Krieg zogen. Oder als die Bürger Picknicks neben Kriegsschauplätzen veranstalteten. Die Menschen scheinen sich nach Frieden zu sehnen.

Nach Afghanisten, Irak, Libyen und dem Säbelrasseln um Syrien wird jedenfalls eines deutlich: Die Konflikte und Unruhen kommen näher. Wer vor Kurzem vielleicht noch dachte, dass ihn das alles nichts angehe, scheint sich getäuscht zu haben. Denn die Entwicklungen betreffen uns alle.

Deshalb sollte doch eigentlich jeder daran interessiert sein, dass Ideale wie Frieden, Einigkeit, gegenseitiges Verstehen sowie Respekt keine Visionen mehr sind, sondern Wirklichkeit werden. Im eigenen Umfeld, im Heimat-Land, auf dem eigenen Kontinent und schließlich in der Welt...   

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